Ornette Coleman ist tot

Ornette Coleman, Photo: Schindelbeck

 

Der Saxophonist Ornette Coleman ist am 11. Juni 2015 im Alter von 85 Jahren in New York gestorben.

„The Shape of Jazz to come“ ist eine meiner 10 Platten für die Insel. Hätte Ornette nur diese eine Platte aufgenommen (mit Don Cherry, Billy Higgins und Charlie Haden), dann wäre ihm schon ein ewiger Platz im Jazz-Olymp sicher gewesen. Mit ihm ist das letzte Mitglied dieses legendären Quartetts gestorben. Er hat ein großartiges Werk, viele Werke, hinterlassen.

Google is evil… – at least for Jazzpages

Irgendwann ist Google einmal mit dem „Vision Statement“: „Don’t be evil“ angetreten. Google wollte nicht böse sein. Als Betreiber einer etwas kleineren – zumindest vom Etat und der Manpower her – Jazz-Site (Jazzpages) hat sich der Wind bezüglich Google längst gedreht. Google schraubt alle paar Monate an seinen Such-Algorithmen und als Website-Betreiber muss man stets diesen Änderungen hinterher hecheln, um in den Suchergebnissen noch vernünftig zu erscheinen.

Die letzte Änderung bei Google bezieht sich auf die Mobilgerätefreundlichkeit der Website, d.h. die  optimierte Darstellung auf Smartphones und eingeschränkt auch auf Tablets. Das sind die Jazzpages nicht. Vor wenigen Jahren wurde die Site auf ein zeitgemäßes Content-Management-System umgestellt aber diese Mobilfreundlichkeit gibt das System ohne größeren Aufwand nicht her. Eine Umstellung auf responsives Design kostet laut kompetentem Programmierer rund € 5.000,-.

Leider unfinanzierbar und damit ein ein weiterer Schritt seitens Google weniger finanzstarke Inhaltsanbieter im Web unsichtbarer zu machen…

Valentin Garvie erhält Hessischen Jazzpreis 2015

Valentin Garvie - Foto: Schindelbeck

Jazzpages News: Valentin Garvie erhält Hessischen Jazzpreis 2015

 

Veranstaltung zum 10. Todestag von Albert Mangelsdorff am 5. September in Frankfurt

Albert Mangelsdorff Briefmarke

 

Mit der Albert Mangelsdorff Briefmarke wird es zum 10. Todestag wohl leider noch nichts aber immerhin findet am 5. September (das wäre sein 87. Geburtstag gewesen) eine Veranstaltung in seiner Heimatstadt Frankfurt am Main statt.

Jazzpages: Veranstaltung zum 10. Todestag von Albert Mangelsdorff

The King is gone – B.B. King ist gestorben

B.B. King Photo von Frank Schindelbeck

 

B.B. King – Nachruf auf Jazzpages

 

 

Photos: Rainer Pusch mit Horn Please beim Jazzclub Heidelberg

Rainer Pusch und Miche Marre

Rainer Pusch gastierte mit seinem deutsch-französischem Projekt Horn Please in Heidelberg. Das vom Jazzclub Heidelberg veranstaltete Konzert fand im Kunstverein Heidelberg statt. Mit von der Partie: Rainer Pusch (sax), Gabrielle Koellhofer (b), Michel Marre (tp) und Dirik Schilgen (dr).

Rainer Pusch mit Horn Please – Photos von Frank Schindelbeck at Jazzpages

 

Metropoljazz – Jazz in der Metropolregion Rhein-Neckar aktualisiert

Metropoljazz - Das Jazzportal der Metropolregion Rhein-Neckar

Bislang konnte man unter www.metropoljazz.de den Jazzkalender der Jazzpages abrufen. Aktuell ist die Domain wieder als Portal für die Jazzszene rund um die Städte Heidelberg, Mannheim und Ludwigshafen (mit „Ausreißern“ in die weitere Region) eigenständig online. Nach wie vor gibt es natürlich die Jazztermine auf den Jazzpages.

www.metropoljazz.de

Waywords and Meansigns – Recreating Finnegans Wake

Waywords and Meanings, Recreating Finnegans Wake

 

Finegans Wake von James Joyce gilt als eines der kompliziertesten Werke der Weltliteratur. Entstanden ist das Buch im Laufe von 16 Jahren und es wurde 1939 erstmals komplett publiziert. Das Buch steckt voller sprachlicher Kapriolen: Wortneuschöpfungen, mischen sich unter den englischen Grundtext,  Worte aus einer Vielzahl weiterer Sprachen (darunter allein 80 japanische) und der Sinn des Werkes, seine Interpretation war Gegenstand zahlreicher Versuche. Die Querverweise, Bezüge auf Mythologie und Geschichte und die unlineare und vielschichtige Erzählweise haben es zu einem der interessantesten und kryptischsten Werke der Literatur gemacht.

Auf eine besondere Art und Weise nähert sich das Projekt „Waywords und Meansigns“ Finnegans Wake. Die 17 Kapitel der musikalischen Version werden von verschiedenen Künstlern interpretiert. Die Vorgabe war, dass die grundsätzliche Struktur des Werks und die Kontinuität der Erzählung gewahrt blieben  – ansonsten hatten die Künstler freie Hand.

Die erste Version dieses Unterfangen findet sich auf dem Blog „Waywords und Meansigns“ des Initiators Derek Pyle. An den Interpretationen sind unter anderem der in Köln lebende Saxophonist Hayden Chisholm und der Trompeter Gareth Flowers besteiligt. Alle Beiträge dieses Projektes sind auf der Website des Projekts kostenlos abrufbar.

Derek Pyle meint zu „Wayords and Meansigns“: „It has been an absolute joy producing Waywords and Meansigns. Thank you to everyone who has supported us, and a special thanks to all the contributors. You have poured your hearts into this work, not to mention nearly breaking your backs, and it really shows.“ Der 4. Mai, das Veröffentlichungsdatum des kompletten Projektes ist der 76. Jahrestag der Erstveröffentlichung von James Joyces Werk.

Eine „second edition“ dieses Unterfangens ist für Herbst 2015 geplant, an einer Teilnahme interessierte Künstler werden noch gesucht.

| Website „Waywords und Meansigns“

 

tjpa!

Ausblick auf Enjoy Jazz 2015 – Vorverkauf gestartet

Das Enjoy Jazz Festival 2015 findet vom 2. Oktober bis zum 14. November statt. Anfang Mai präsentierten die Festivalmacher die ersten Konzerte, die auch bereits im Vorverkauf auf der Festivalwebsite von Enjoy Jazz verfügbar sind. Wie gewohnt sind einige bekannte Musiker aus den vergangenen Jahren wieder am Start, Joshua Redman beispielsweise, mit James Farm,  aber auch der Trompeter Nils Petter Molvaer mit seinem aktuellen Projekt und Album “Switch”.

Jazzfreunde dürften sich zudem vor allem auf den angekündigten Auftritt von David Murray freuen, der mit seinem Infinity Quartett spielen wird und sich zusätzlich den “Rapper, Sänger, Schauspieler und Dichter” Saul Williams auf die Bühne holt. Nicht weniger interessant dürfte der Auftritt von Aki Takase, Louis Sclavis, Dominique Pifarély und Vincent Courtois werden und der Auftritt des Ditzner Lömsch Duos, sowieso. Erwin Ditzner wird außerdem auch in diesem Jahr eine spezielle Band fürs Festival im Rahmen seiner “Carte Blanche” zusammenstellen.

In die Region vernetzt sich Enjoy Jazz in diesem Jahr unter anderem mit der Präsentation eines der Konzerte aus der “New Jazz Voices” Reihe, die von Holger Nesweda und Thomas Stabenow mittlerweile als langjähriger Jazz-Fixpunkt im Mannheimer Schatzkistl veranstaltet wird. Auch die IG-Jazz ist wieder mit einem Konzert als Partner mit von der Partie.

Mit “Something for you mind!” stellt Enjoy Jazz eine neue Reihe vor, bei der Bands zu hören sein sollen,  “deren Musik eigentlich zu modern ist, um sie zu kanonisiertem Jazz oder anderen Sparten zählen zu können”. In diesem Jahr werden das “The Bug” und “Laurel Halo” sein.

 

Jazzpages - Jazz in Deutschland

 

 

 

Filippa Gojo Quartett gewinnt Neuen Deutschen Jazzpreis 2015

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…auf den Plätzen: Rainer Böhm und Lutz Häfner + Celli und Andreas Matthias Pichler

Weitere Informationen auf den Jazzpages.

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