ACT Piano Nights

Das Label ACT schickt Ende September "seine" Pianisten auf die Bühnen, Solo, teilweise aber auch in verschiedenen Duo-Konstellationen an zwei Flügeln.

MICHAEL WOLLNY (DE)
IIRO RANTALA (FI)
GWILYM SIMCOCK (UK) 

25.09. Basel | Stadtcasino | www.jazzfestivalbasel.ch
26.09. Luxemburg | Philharmonie | www.philharmonie.lu
28.09. Illingen | Illipse | www.illipse.de
29.09. Herford | MARTa | www.marta-herford.de
30.09. Wien | Porgy & Bess | www.porgy.at

 „ACT ist auf einer Mission, der Welt Europas aufstrebende Pianisten vorzustellen“, schrieb unlängst die bedeutendste englische Tageszeitung „The Guardian“. Drei dieser Ausnahmepianisten treffen in fünf Konzerten im September 2012 erstmals aufeinander: Michael Wollny, Iiro Rantala und Gwilym Simcock .

Michael Wollny, gilt gemeinhin als „stärkste (Jazz-)Musikerpersönlichkeit, die Deutschland seit Albert Mangelsdorff hervorgebracht hat“ (Hamburger Abendblatt). Schon zweimal gewann er den ECHO Jazz – 2010 als „bester Pianist national“, im darauffolgenden Jahr mit seinem Trio „Michael Wollny‘s [em]“ als bestes deutsches Ensemble. Vom virtuosen pianistischen Ausdruck seines Soloalbums „Hexentanz“ und die mystisch-verzauberte Stimmung seiner „Wunderkammer“, bis zu Rock-Einflüssen des aktuellen [em]-Albums „Wasted & Wanted“: Wollnys Musik ist druckvoll, modern, emotional, intelligent, energetisch, offen nach allen Richtungen und zugleich völlig eigenständig. Er liefert damit eine überzeugende Antwort auf die Frage nach der Zukunft des deutschen Jazz.

Iiro Rantala ist ein „Naturereignis an den Tasten“ (Jazz thing), ein Alleskönner, getragen von grenzenloser Technik, mit Sinn für Humor und einem untrüglichen Geschmack. Mal energiegeladener Tastenlöwe, mal feinfühliger Romantiker. Weltbekannt wurde er als Kopf des anarchischen „Trio Töykeät“. Sein ACT Debüt „Lost Heroes“ von 2011, von der „Süddeutschen Zeitung“ als „Meisterstück“ gefeiert und mit dem Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik und dem ECHO Jazz ausgezeichnet, war  Rantalas erstes Solo-Pianoalbum und ein Tribut an seine musikalischen Helden. Bei den ACT Piano Nights stellt er bereits Material seines neuen Albums „My History Of Jazz“ vor, das am 26. Oktober erscheint. Auf diesem wirft Rantala einen ganz eigenen Blick auf die Jazzgeschichte.

Gwilym Simcock ist für Chick Corea „ein Original, ein kreatives Genie“, Jamie Cullum nennt ihn „unseren besten jungen Klavierspieler“. Der 1981 geborene, in London lebende Waliser zählt unzweifelhaft zur Speerspitze des europäischen Jazz. Wie kaum ein anderer vermag es Simcock, seinen klassischen Hintergrund, mit Anklängen an Mozart, Bach oder Chopin, mit seinen Jazz Einflüssen von Jarrett, über Evans zu Peterson in wogende und wirbelnde Elegien zu überführen. Seine Soloklaviereinspielung von 2011 „Good Days at Schloss Elmau“ wurde als eines der 12 besten Alben Großbritanniens für den Mercury Prize nominiert, den wichtigsten Genre-übergreifenden Musikpreis nominiert – neben Popstars wie Adele oder PJ Harvey. Auch auf seinem aktuellen Album „Lighthouse“ brilliert Simcock als virtuoser Tausendsassa und präsentiert gemeinsam mit Saxofonist Tim Garland und Perkussionist Asaf Sirkis ein Orchester im Kleinen.

www.actmusic.com

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