Der Saxophonist Frank Foster ist am 26.7.2011 gestorben


Frank Foster / Photo: Hans Kumpf

Foster studierte an der Wilberforce University und begann 1949 in Detroit mit dortigen Musikern wie Wardell Gray und Elvin Jones zu spielen. Nach dem Militärdienst (ab 1951) ging er 1953 zum Count Basie Orchestra, in dem er Tenorsaxophon spielte (ebenso wie Frank Wess, aber eher im Stil von Lester Young, während Wess mehr nach Art von Coleman Hawkins spielte). Außerdem arrangierte er für Basie und komponierte Stücke wie Shiny Stockings, Blues Backstage, Down for the count. Er spielte auch in Sessions außerhalb der Band, z. B. mit Thelonious Monk 1954. 1961 wirkte er bei Elmo Hopes Album Homecoming! mit. Nach dem Ausstieg bei Count Basie 1964 komponierte er u. a. für Sarah Vaughan und Frank Sinatra. 1970 bis 1972 spielte er mit Elvin Jones, 1972 bis 1975 mit der Thad Jones-Mel Lewis-Bigband. Er gründete auch eigene Gruppen (sowie ein Quintett mit Frank Wess 1983) und die Living Color und The Loud Minority Bigbands, mit denen er in Europa und Japan tourte. 1985 tourte er in Europa mit dem Quintett von Jimmy Smith. 1986 bis 1995 wurde er Nachfolger von Thad Jones als Leiter der Basie-Bigband. Danach belebte er seine The Loud Minority Bigband (mit Pianist Danny Mixon). Er lebt (2011) in Chesapeake (Virginia).

(Quelle: Wikipedia / Ausführlichere Informationen in der englischsprachigen Ausgabe.)
Ein Bericht von Marc Myers über ein Filmprojekt des Dokumentarfilmers Brian Grady über Frank Foster.

 

httpv://www.youtube.com/watch?v=aH3Eeke0dzs&feature=player_embedded

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