Fred Hersch in der New York Times

 

Husch, husch – solange der Zugang noch kostenfrei ist – auf zu nyt.com. Das ist der Online Ableger der großartigen Zeitung, und auch ebenda setzt das Blatt inhaltlich qualitative Standards. Entsprechend sind dort immer mal wieder gute Artikel aus dem Jazzbereich zu entdecken.

Derzeit beispielsweise ein lesenswerter – und praktischerweise mit hörenswerten Sounclips angereicherter –  Artikel über den Pianisten Fred Hersch. Der mittlerweile 54-jährige Hersch ist seit den 1990er Jahren mit HIV infiziert und hatte im Jahr 2008 eine dramatische gesundheitliche Krise, bei der die HIV Viren sich in seinem Gehirn einnisteten und zu einer "AIDS-related dementia" führten. Am Ende dieses grauenhaften Jahres fiel er in ein zweimonatiges Koma. Glücklicherweise gelang es ihm, sich aus diesem gesundheitlichen Jammertal heraus zu kämpfen und sogar wieder kreativ zu arbeiten. Entsprechend ist der Artikel von David Hajdu mit "Giant Steps: The Survival of a Great Jazz Pianist" betitelt.

 

Die deutsche Filmmacherin Katja Duregger hat über Hersch im vergangenen Jahr eine Dokumentation mit dem Titel "Let Yourself Go: The Lives of Fred Hersch " herausgebracht.  Der Trailer zu der Doku ist hier:

[youtube ly9QWRVb_TM]

 

Hier eine Duo Aufnahme mit dem Gitarristen Bill Frisell:

[youtube BiXOsCjsPHQ]

 

…und hier: Fred Hersch plays Monk:

[youtube rJY63lw0Wwc]

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