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	<title>Comments on: Jazz-Taliban</title>
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	<description>Frank Schindelbeck</description>
	<lastBuildDate>Tue, 03 Jan 2012 20:23:10 +0000</lastBuildDate>
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		<title>By: schindelbeck</title>
		<link>http://jazzblogger.de/index.php/jazz-taliban/comment-page-1/#comment-38587</link>
		<dc:creator>schindelbeck</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 00:06:54 +0000</pubDate>
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		<description>Das mit dem Jazz-Etikett hat aber auch erst vor ein paar Jahren wieder begonnen. Ich kann ich noch gut daran erinnern, wie der Chef einer bedeutenderen Jazz-Agentur mir vor ein paar Jahren sagte (sinngemäß): &quot;um Gottes Willen, unsere Musiker(innen) werden wir auf gar keinen Fall mit dem publikumsabschreckenden Begriff Jazz anpreisen&quot;. Ich habe en Eindruck, als ob das mit Norah Jones gedreht hat. Als die als Jazzsängerin verkauft wurde, bekam das Wort &quot;Jazz&quot; wieder einen Wohlklang für die Massen. Da ist &quot;Jazz&quot; dann tatsächlich das adelnde Attribut, das schnöden Pop zur Kunst adelt ;-)  

Grüße Frank</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das mit dem Jazz-Etikett hat aber auch erst vor ein paar Jahren wieder begonnen. Ich kann ich noch gut daran erinnern, wie der Chef einer bedeutenderen Jazz-Agentur mir vor ein paar Jahren sagte (sinngemäß): &#8220;um Gottes Willen, unsere Musiker(innen) werden wir auf gar keinen Fall mit dem publikumsabschreckenden Begriff Jazz anpreisen&#8221;. Ich habe en Eindruck, als ob das mit Norah Jones gedreht hat. Als die als Jazzsängerin verkauft wurde, bekam das Wort &#8220;Jazz&#8221; wieder einen Wohlklang für die Massen. Da ist &#8220;Jazz&#8221; dann tatsächlich das adelnde Attribut, das schnöden Pop zur Kunst adelt ;-)  </p>
<p>Grüße Frank</p>
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		<title>By: Thorsten</title>
		<link>http://jazzblogger.de/index.php/jazz-taliban/comment-page-1/#comment-38510</link>
		<dc:creator>Thorsten</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 14:11:02 +0000</pubDate>
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		<description>Hi Frank,

größtenteils gebe ich dir recht: Kleine Wynton-Marsalisse, die einem die reine Lehre predigen möchten, brauchen wir nicht. Jazz ist schon immer progressiv und experimentell gewsen; da passt Stagnation nicht hin.

Was mich allerdings in den letzten Jahren annervt, ist die Tatsache, dass uns die Plattenfirmen Alben unter dem &quot;JAZZ-Etikett&quot; verkaufen wollen, die da absolut nicht hingehören. Was - um nur drei Beispiele zu nennen - haben Rebekka Bakken, die neueren Platten von Diana Krall und Götz Alsmann mit Jazzmusik zu tun ? Sogennante Jazzcharts bestehen fast ausschliesslich nur noch aus sanften, meist gesungenen Popalben, die als JAZZ gelabelt werden, weil die Firmen Angst haben, der Begriff &quot;Pop&quot; könnte das Produkt womöglich in die Nähe von Tokio Hotel oder den Pet Shop Boys rücken...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Frank,</p>
<p>größtenteils gebe ich dir recht: Kleine Wynton-Marsalisse, die einem die reine Lehre predigen möchten, brauchen wir nicht. Jazz ist schon immer progressiv und experimentell gewsen; da passt Stagnation nicht hin.</p>
<p>Was mich allerdings in den letzten Jahren annervt, ist die Tatsache, dass uns die Plattenfirmen Alben unter dem &#8220;JAZZ-Etikett&#8221; verkaufen wollen, die da absolut nicht hingehören. Was &#8211; um nur drei Beispiele zu nennen &#8211; haben Rebekka Bakken, die neueren Platten von Diana Krall und Götz Alsmann mit Jazzmusik zu tun ? Sogennante Jazzcharts bestehen fast ausschliesslich nur noch aus sanften, meist gesungenen Popalben, die als JAZZ gelabelt werden, weil die Firmen Angst haben, der Begriff &#8220;Pop&#8221; könnte das Produkt womöglich in die Nähe von Tokio Hotel oder den Pet Shop Boys rücken&#8230;</p>
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