Freie Musikszene Berlin gründet “Dach/Musik”

 

Die freie Musikszene Berlin hat sich zu einem gemeinsamen Interessenverband zusammengeschlossen. Dach/Musik – Freie Musikszene Berlin wird in Zukunft geschlossen die Interessen aller freien MusikerInnen, Ensembles, KomponistInnen, KlangkünstlerInnen und VeranstalterInnen vertreten. Es wird sich dabei vor allem der Politik gegenüber für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen der in Berlin tätigen Musiker bemühen. Unter der Federführung der IG Jazz und der Initiative Neue Musik haben Akteure aus allen Bereichen des Berliner Musiklebens ein Positionspapier erarbeitet, das auch die Gründung eines Hauses für die Musik vorsieht. 

Neben den Initiatoren wird das Dach/Musik derzeit mitgestaltet von Vertretern der Echtzeitmusik Berlin, der MaerzMusik (Matthias Osterwold), das Klangkunstprojekt Singuhr e. V. (Carsten Seiffarth), die Pop-Plattform amSTARt (Ran Huber), dem Veranstaltungsraum ausland (Gregor Hotz) und des CTM-Festivals (Jan Rohlf). Die Liste der aktiven Mitglieder wird kontinuierlich erweitert.

 Da die Fördergelder für die Musikszene Berlins in der aktuellen Haushaltsdebatte des Berliner Senats neu strukturiert werden und das geplante MusicBoard an den Interessen der freien Szene vorbei strukturiert wird, sehen sich wichtige AkteurInnen aus den Bereichen Jazz, Neue Musik, Echtzeitmusik, Klangkunst, Alte Musik und der avancierten Clubmusik dazu gezwungen, sich zu positionieren. Das MusicBoard, das nach dem Vorbild des MedienBoards entstehen soll, wird vorrangig wirtschaftliche Ziele der Musikverwerter verfolgen, nicht aber die der MusikerInnen selbst. 

Die freie Musikszene Berlins ist bei aller Professionalität und internationaler Aufmerksamkeit, auf eine kulturelle Musikförderung angewiesen, die nicht auf wirtschaftliche Ziele ausgerichtet ist. Durch die drohende Kürzung in der freien Szene sowie die etwaige Umschichtung der bisherigen Fördergelder in ein rein wirtschaftlich ausgerichtetes MusicBoard sieht sich deshalb die freie Musikszene Berlins in ihrer Existenz bedroht. Das Dach/Musik stellt sich deutlich gegen eine solche Umwidmung der unabhängigen Kulturförderung in eine Kulturwirtschaftsförderung.

Mit dem MusicBoard plant die Senatskanzlei a) die Musikförderung zu privatisieren und outzusourcen und b) teure Marketingmaßnahmen und Trendscouts einzuführen. Das Dach/Musik fordert hingegen die dringende notwendige und deutliche Erhöhung und Anpassung des jährlichen und schon lange nicht mehr der Vielfalt und Qualität der freien Szene entsprechenden Produktionsetats. Im Jahr 2011 betrug die Förderung der gesamten freien Musikszene nur noch 842.000 Euro. Unsere Forderung nach einer Verdoppelung der Förderung, von der Opposition im Kulturausschuss am 26. 3. 2012 eingebracht, wurde von den Koalitionsparteien ohne Diskussion abgelehnt.

Darüber hinaus sind Strukturmaßnahmen notwendig, die den Produktionsanforderungen und den Bedürfnissen der freien Musikszene entsprechen. Hierzu gehört auch ein zentral gelegenes und szeneübergreifend nutzbares Produktions- und Präsentationshaus, ein „Haus der Musik“ nach Vorbild der Uferstudios, das das Dach/Musik in seinem Positionspapier fordert. 

Anlass zur äußersten Sorge gibt auch der Fakt, dass trotz kontinuierlicher Anfragen seit Oktober 2011 von Seiten diverser Institutionen der freien Szene in Richtung Senatskanzlei und Kulturstaatssekretär bis zum heutigen Tag kein schlüssiges inhaltliches Konzept zur Organisation des MusicBoards und zur Verwaltung der in den Doppelhaushalt 2012/2013 hierfür pro Jahr eingestellten 1 Million Euro vorgelegt worden ist. Die Senatskanzlei führt derzeit nur Gespräche mit den Musikverwertern (Clubs, Labels etc.) nicht aber mit den MusikerInnen, AkteurInnen und ProduzentInnen der freien Musikszene selbst, um deren Wohl es ihnen angeblich geht.

 Die Sorge der freien Szene wird noch untermauert durch die aktuelle Fördermittelvergabe für 2012: statt der im Koalitionspapier verankerten Stärkung und Aufstockung von Geldern für die freie Szene, wird weiter gekürzt: im Bereich Jazz von 147.000 (2011) auf 130.000€. 

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Manfred Bründl erhält SWR-Jazzpreis 2012

Der Bassist Manred Bründl ist SWR-Jazzpreisträger 2012. Preisträgerkonzert im Herbst bei Enjoy Jazz. Die Meldung bei metropoljazz.de

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18. Schorndorfer Gitarrentage

Das Kulturforum Schorndorf präsentiert:

Die 18. Schorndorfer Gitarrentage

16. bis 20. Mai 2012

Workshops und Konzerte mit hochkarätigen Musikern aus der ganzen Welt

Vom 16. – 20. Mai 2012 finden die 18. Schorndorfer Gitarrentage statt. Das Kulturforum Schorndorf präsentiert eine hochwertige Mischung aus Workshops, Konzerten und Sessions. Die Workshopdozenten sind hochkarätige Musiker, die aus der ganzen Welt anreisen, um in Schorndorf in einer professionellen aber gleichzeitig sehr entspannten Atmosphäre zu unterrichten. Tony McManus gibt den Workshop Celtic Fingerstyle, Karim Baggili unterrichtet AcousticWorldmusic, Mick Scheuerle steht für Rockgitarre Anfänger und alle Shredder-Begeisterten gehen zu Dave Martone‘sMad Guitar, um nur einige Beispiele zu nennen. Nicht-Gitarristen können im Band-Workshop mit Wolfgang Schmid mitmachen. Weitere Infos und Anmeldung unter www.schorndorfer-gitarrentage.de.

Teilnehmen können alle, die ihr musikalisches Können um ein Vielfaches verbessern möchten: durch die Erfahrung der Profis, durch den Austausch mit anderen Teilnehmern, durch das Zusammenspiel im Workshop und bei den Sessions und nicht zuletzt durch die Bühnenerfahrung beim Abschlusskonzert.

Das Konzertprogramm bietet an den Festivalabenden abwechslungsreiche Unterhaltung auf höchstem musikalischem Niveau. Solo, mit Ensemble oder Band finden sich die Dozenten auf der Konzertbühne wieder und bieten eine spannende Mischung von akustischer Weltmusik, Fingerstyle, über Blues, Jazz und Rock. Beim Abschlusskonzert treten die Dozenten zusammen mit ihren Workshopteilnehmer auf.

Die Sessions finden am Donnerstag, Freitag und Samstag jeweils ab 22 Uhr im Jazzclub Session ’88 statt. Hier ist jeder willkommen, der sein Talent auf die Bühne bringen und sich mit anderen Musikern austauschen möchte. Nicht nur Workshop-Teilnehmer, nicht nur Gitarristen! Ein Schlagzeugset wird gestellt und auch eine Gesangsanlage ist vorhanden. Alle anderen Instrumente müssen mitgebracht werden. Ein Tontechniker kümmert sich um den guten Sound. Der Eintritt ist frei.

Die Konzerte

Mittwoch, 16.5.2012, 20 Uhr, Manufaktur Schorndorf
Akustiknacht
Karim Baggili solo, Tony McManus soloe

Donnerstag 17.5.2012, 20 Uhr, Manufaktur Schorndorf
Bluesnacht
Peter Crow C. &The Weed Whackers; Lost Beyond The Sun feat. Mick Scheuerle

Donnertag, 17.5.2012, 22 Uhr, Jazzclub Session ’88
Offene Session
Eintritt frei; alle dürfen teilnehmen, nicht nur Gitarristen 

Freitag, 18.5.2012, 20 Uhr, Manufaktur Schorndorf
Jazznacht
Torsten de Winkel – Wolfgang Schmid Project
feat. Joo Kraus, Nanthar Kumar, Guido May, Christian Lohr und Tobias Backhaus
in Kooperation mit dem Jazzclub Session ’88

Freitag, 18.5.2012, 22 Uhr, Jazzclub Session ’88
Offene Session
Eintritt frei; alle dürfen teilnehmen, nicht nur Gitarristen

Samstag, 19.5.2012, 20 Uhr, Manufaktur Schorndorf
Rocknacht
Errorheadfeat. Marcus Deml, Martone

Samstag, 19.5.2012, 22 Uhr, Jazzclub Session ’88
Offene Session
Eintritt frei; alle dürfen teilnehmen, nicht nur Gitarristen

 Sonntag, 20.5.2012, 17 Uhr, Manufaktur Schorndorf
Abschlusskonzert
Alle Workshop-Teilnehmer mit ihren Dozenten

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Schneeweiss und Rosenrot gewinnen Neuen Deutschen Jazzpreis 2012

Schneeweiss und Rosenrot - Foto Schindelbeck
Schneeweiss und Rosenrot


Bandpreis

1. Platz: Schneeweiss und Rosenrot
2. Platz: Center
3. Platz: DRA (Dell / Ramond / Astor)

 

Lizzy Scharnofske Photo Schindelbeck
Lizzy Scharnofske

 

Solistenpreis: Lizzy Scharnofske (dr / Center)

 

…mehr Informationen und Bilder metropoljazz.de

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Neuer Deutscher Jazzpreis 2012 – erste Bilder…

…bei metropoljazz.de

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Palatia Jazz 2012 – Im Zeichen der Trompete

…mehr dazu auf www.metropoljazz.de – dem Jazzportal für die Metropolregion Rhein-Neckar.

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