Jazzreviews von Klaus Mümpfer / Vorschau Jazzology


Klaus Mümpfer
hat eine ganze Reihe von neue CDs für die Jazzpages besprochen:

Jörg Seidel – Gipsy Jazz Connection

Ekkehard Jost Ensemble – Cantos de Libertad

Tobias Relenberg – The Nearness Of The Distance

Roger Hanschel – Heavy Rotation

Nicole Metzger & Keith Copeland – Second Take

Letzeres Scheibchen aus dem Hause Rodenstein Records werde ich morgen auch in Jazzology vorstellen.

Dort, im Freien Radio Rhein-Neckar, sind am Montag, den 17.9.07 ab 21 Uhr, ebenfalls neue CDs angesagt.


Oliver Strauch’s – Groovin‘ High feat. Randy Brecker

…ist ein munteres Scheibchen mit geerdetem Mainstream. Von Mingus mit L14,16 wird hier der Faden gesponnen.

Peter Asplund Quartet – Lochiel’s Warning

…ein schwedischer Trompeter – in Deutschland zwar noch nicht so bekannt aber in seinem Heimatland zurecht eine große Nummer. Auch er spielt einige Standards aber dieser Trompeter gewinnt selbst Ellington’s „In A Sentimental Mood“ noch neue Facetten ab und muss sich mit seinen Eigenkompositionen vor den großen Komponisten des Jazz nicht verstecken. Ein exzellenter Trompeter, eine Entdeckung.


Florian Ross – Eight Ball & White Horse

…der Kölner Pianist und Komponist Florian Ross hat für seine neueste Produktion wieder einmal eine ausgesprochen illustre  Gruppe von Mitmusikern gewonnen. Das Oktett besteht aus fünf Holzbläsern, die Ross‘ elegante Kompositionen brilliant umsetzen.


Room Eleven – Six White Russians and a Pink Pussycat

…Sängerin Janne Schra und ihre Mitmusiker gehören nicht wirklich in die Jazzkiste. Aber gut gemachter Pop mit einem jazzigen Flavour ist mir allemal lieber als zum 1000ten mal konturlos geträllerte Jazzklassiker.

Jörg Widmoser – Stringtime

….Der Kopf des Modern String Quartetts, Jörg Widmoser,  hier in einer Live-Aufnahme mit Andreas Gundlach (p), Stefan Rademacher (b) und Walter Bittner (dr). Jörg spielt hier vorwiegend auf seiner elektrifizierten Violine und die Gruppe hat ebenso hörbaren Spaß an Widmosers Kompositionen, wie auch das Publikum. In einer ersten Rezension zu dieser Aufnahme konnte man als Fazit lesen, daß es nur ein Manko gäbe – die Spieldauer. So kurz ist die eigentlich nicht aber wer wollte nicht von feiner Musik immer mehr hören…

Für mich ist dies insofern eine besondere CD, als ich zum ersten mal nicht nur Fotos zu einer Produktion beigesteuert habe, sondern das komplette CD-Layout umsetzen konnte. Wen es interessiert: hier und hier finden sich PDF-Files für den Druck. Beim Booklet ist die Reihenfolge „ausgeschossen“, die Seiten sind für den Druck angelegt, also in der Reihenfolge 8 – 1, 2 – 7 ,   6 – 3,   4 – 5 – viel Spaß beim gedanklichen Zusammensetzen 😉

 

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