Jazzsplitter 100923

 

Mir wäre es fast entgangen und vielleicht geht es dem einen oder anderen Jazzblog-Leser ja ähnlich: Deutschlands bester Jazz-Bassist spielt am 24.9. Solo in Speyer:

 

UTOPIA
Solo Kontrabass
Freitag 24.09.  Zimmertheater Speyer  20 Uhr
Kulturhof Flachsgasse   Kellergeschoss
67346 Speyer
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…und gleich noch ein weiterer Veranstaltungstipp. Der liegt zwar in der mittleren Zukunft ist aber so besonders, dass man ihn sich jetzt schon vormerken könnte…
Samstag, 30. Oktober 2010
Klangbad der 100 Stimmen – Chor-Workshop mit Gabriele Hasler
Ev. Stadtkirche Darmstadt, ab 14 Uhr
In der ev. Stadtkirche Darmstadt findet am 30. Oktober ein spektakuläres Projekt, ein „Klangbad der 100 Stimmen“ statt. Dazu fahndet die Sängerin Gabriele Hasler ausdrücklich auch nach Menschen ohne sängerische Vorbildung oder Erfahrung. Bei dem Workshop am Nachmittag (14 bis 18 Uhr) und dem abendlichen Konzert in der Stadtkirche geht es viel mehr um die Entdeckung des Wunders der eigenen Stimme. Wer weiß, wie es Hasler immer wieder gelingt, menschliche Stimmen zu einem Klangereignis zu formen, ahnt, welch ein Erlebnis der Tag für alle Beteiligten sein wird.
Seien auch Sie Teil des Klangbads der 100 Stimmen, melden Sie sich bei uns an. Und erzählen Sie’s weiter an Freunde / Nachbarn und andere, die daran interessiert sein könnten… Die Teilnahmegebühr beträgt 15 Euro.
Weitere Information: www.jazzinstitut.de
Und überhaupt, das Jazzinsititut, das gibt einen der Newsletter heraus, den ich wirklich gern bekomme und regelmäßig lese. „Wir lesen die Morgenzeitung für Sie“ ist das Motto der Nachrichten dieses Newsletters und das Besondere daran, sind die „hand-gepickten“ Informationshäppchen aus der großen, weiten Welt des Jazz, die nicht unbedingt im Mainstream der sonstigen Nachrichtenflut zu finden sind. Direkt abonnieren kann man die wöchentliche Zusammenfassung des Newsletter direkt über die Mailadresse jazz@jazzinstitut.de, wer sich vorab über „das Produkt“ informieren möchte, der klicke hingegen: hier.
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Was gibt’s Neues auf den Jazzpages? Beispielsweise einen Bericht von Klaus Mümpfer über das erste Landesjazzfestival Rheinland-Pfalz und ein Beitrag von Hans Kumpf über den Trompeter Markus Stockhausen.

3 Gedanken zu „Jazzsplitter 100923

  1. Ich will ja nicht quengeln und bin auch deiner Meinung, dass Sebastian ein klasse Bassist ist, der ganz oben mitspielt. Aber Deutschlands Bester? Da kenne ich doch noch ein paar weitere hierzulande, die auf Augenhöhe mit Sebastian sind.
    Lg Martin

  2.  

     
    …dass es für diese Aussage einen auf die Mütze gibt, darauf habe ich schon fast gehofft. Also gebe ich zu: Eine – im Überschwang der Begeisterung entstandene –  "leichte" Übertreibung. Abgesehen davon ist es im Jazz, wie in allen anderen Künsten natürlich grottendoof von "beste(r)" daher zu schwadronieren und es ist schon frech, beispielsweise einen Dieter Ilg oder einen Eberhard Weber nicht zu erwähnen, geschweige denn den Namen Kowald oder auch – warum nicht und weil die aktuelle CD gerade im Player liegt – einen André Nendza… 
     
    Insofern: Danke für die *noch sachte* Korrektur 😉
     
    Was mir an Gramss einfach besonders gut gefällt, ist gewiss nicht die Technik, sondern der "anarchisch kreative Geist", der sich durch all seine Projekte zieht, von Underkarl bis Oirtrio – und da wird's eben völlig subjektiv in der Einschätzung.
     
     
    LG Frank

  3. PS: …und wie es der Zufall so will und ich gerade ein Interview mit Franz Hautzinger bearbeite, was höre ich aus meinem eigenen Mund im O-Ton: "„Gut“ und „schlecht“ ist da ja auch ein unglaublich blödes Kriterium." – da ging es jetzt um Trompeter aber trotzdem… 😉
     
     
     

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