Kulturtrip für Kurzentschlossene: 1.12. Frank Wingold in Mannheim

…die Freunde von der IG-Jazz hätten mich ruhig etwas früher mit der Nase drauf stoßen können…

In der Klapsmühl in Mannheim spielt heute, 20:30:

Frank Wingold Agog
Frank Wingold (git), Mark Haanstra (bs), Joost Lijbaart (dr)

Das deutsch- niederländische Trio um den Kölner Gitarristen Frank Wingold, das zu den innovativsten Ensembles im Bereich improvisierter elektro- akustischer Musik in der europäischen Jazz-Szene zählt, stellt seine vierte CD „Some Frump Punk“ vor. In diesem Live- Programm forscht die Band nach einem melodischen, fast songartigem Ansatz, ohne den so typischen subversiven Charakter zu verlieren. Wendig und zielsicher öffnet agog in energetischen Improvisationen musikalische Räume. Agog ist kein Gitarrentrio im traditionellen Sinn, sondern vielmehr eine Art kammermusikalisches, groovendes und improvisierendes Kleinst- Orchester, welches sich verschiedener Genres bedient und diese genauso flink wieder ablegen kann ohne weitere Fragen zu stellen.

…und am Sonntag, den 6.12. in Heidelberg, beim Jazzclub-Heidelberg (ja, die haben mir schon gestern eine Erinnerungsmail geschickt…) im DAI, ebenfalls um 20:30 Uhr:

Kühntett

Axel Kühn, bass
Alexander Kuhn, saxophon
Christoph Heckeler, klavier
Marcel Gustke, drums

Seit Gründung der Band "Kühntett" im Jahre 2005 arbeitet die Formation um den Tübinger Bassisten Axel Kühn stetig an der Weiterentwicklung ihres Stils.

Das erste Album "The Contemporary Jazzmovement" erregte bereits großes Aufsehen. Mit dem brandneuen zweiten Album "Image of my soul" präsentiert sie einen unverwechselbar eigenen Sound. Eingängige Melodien verschmelzen mit komplexen Harmonien und unkonventionellen Grooves zu einer Einheit, die den Zuhörer fesselt und immer wieder aufs Neue überrascht. Die Stammbesetzung des Kühntetts, bestehend aus Axel Kühn (Bass), Alexander Kuhn (Saxophon), Christoph Heckeler (Klavier) und Marcel Gustke (Schlagzeug), ist durch ihre langjährige Zusammenarbeit perfekt aufeinander eingespielt.

Der Erfolg der Band spricht für sich. In der Jazzszene anerkannte Preise wie beispielsweise den internationalen Biberacher Jazzpreis 2006 sowie den internationalen Jazznachwuchswettbewerb Straubing 2007 konnten sie jeweils bereits mit dem zweiten Platz für sich entscheiden. 2009 wird Axel Kühn zum Landesjazzpreisträger Baden-Württemberg 2009 gekürt und gewinnt darüber hinaus mit seinem Kühntett den "1.Europäischen Burghauser Nachwuchs-Jazzpreis 2009".

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