Langeweile? Jazz & Jazzverwandtes in den kommenden Tagen…

Der Haller Klarinettist Hans Kumpf hielt sich den April über in Warschau auf. In Polen interessierte ihn speziell, wie dort der 200. Geburtstag des Komponisten Frédéric Chopin gefeiert wird. Als Gast von Ralf Snurawa in der Rundfunk-Reihe „Tea for Two“ stellt er neue CDs mit verjazztem und verrocktem Chopin vor und berichtet auch, wie er die Trauerfeierlichkeiten nach der Flugzeugkatastrophe in Smolensk erlebte. Die zweistündige Sendung wird am Mittwoch ab 18 Uhr ausgestrahlt, später mehrmals wiederholt. Zu empfangen ist der „StHörfunk“ in und um Hall auf 97,5 Megahertz, weltweit im Internet über www.sthoerfunk.de.
Info
Ein bebildertes Tagebuch mit Kumpfs Erlebnissen und Erkenntnissen liegt im Internet auf: jazzpages.com/kumpf/Jazz-Chopin-Kaczynski-und-der-Tod-Kumpf.htm

Der Haller Klarinettist Hans Kumpf hielt sich im April  in Warschau auf. In Polen interessierte ihn speziell, wie dort der 200. Geburtstag des Komponisten Frédéric Chopin gefeiert wird. Als Gast von Ralf Snurawa in der Rundfunk-Reihe „Tea for Two“ stellt er  CDs mit verjazztem und verrocktem Chopin vor. Während seines Aufenthaltes in Polen geschah der Flugzeugabsturz in Smolensk. Kumpf  berichtet auch, wie er die Trauerfeierlichkeiten nach diesem Ereignis erlebte. Die zweistündige Radiosendung wird am3.6.2010 ab 18 Uhr ausgestrahlt und später mehrmals wiederholt. Das Frei Radio „StHörfunk“ ist in und um Hall auf 97,5 Megahertz zu empfangen, weltweit über das Internet per www.sthoerfunk.de.

—————-

Live-Jazz gibt’s auch in den kommenden Tagen im und rund um’s Rhein-Neckar-Dreieck…

 

Fr. 04.06. 20 Uhr, Jazzinstitut Darmstadt
Ditzner Lömsch Duo


Gäbe es einen Preis für musikalische Waghalsigkeit, fürs mutige Kopf-über-Stürzen ins improvisatorisch Kreative ohne Netz und doppelten Boden – dann wären Erwin Ditzner und Bernd „Lömsch“ Lehmann Dauerpreisträger. Die beiden Musiker spielen im Duo einen zeitlosen Freien Jazz, mit gelegentlich rockigen Untertönen, immer aber auf dem Level eines traumwandlerisch geschlossenen Zusammenspiels, das die großen Jazz-Duos auszeichnet.

Musikalischen Moden unterwerfen sich die beiden nicht, stattdessen spielen sie schon über Jahrzehnte mit eigenwilliger Konsequenz, die manche Sturheit nennen mögen, unbeirrt improvisierte Musik, die sich gängigen Kategorien entzieht. Für reinen „Free Jazz“ (auch wenn sie es mutig auf die Plakate drucken lassen) ist der Groove zu mitreissend, ist der Hang zur guten Melodie und zum einladenden Rhythmus zu stark. Vom Mainstream sind sind sie meilenweit entfernt, weil sie es sich nicht im Gefälligen und Erwartbaren bequem machen.

Stattdessen funkt es im Zusammenspiel von Erwin Ditzer und Lömsch Lehmann und es sind nicht nur ein paar müde Funken die da springen, es sprüht ein gewaltiges Funkenfeuerwerk an musikalischer Gewitzheit und Spielfreude. Gewitzheit auch ganz im Wortsinn, denn Spaß macht diese Musik – Musikern und Zuhörern gleichermaßen. Erwin Ditzners und Lömsch Lehmanns musikalische Wege haben sich Jahren immer wieder gekreuzt, lange Jahre haben sie gemeinsam in der Mardi Gras BB gespielt – und jeder bringt aus seiner langjährigen Erfahrung in verschiedenen anderen Formationen seine ganz eigene Sichtweise in die Musik des Duos ein.

Im Ditzner Lömsch Duo hört man die musikalische Quintessenz, das Destillat, die guten Tropfen von Jazz – nein, von Musik überhaupt: Originalität – Können – Neugier – Spontaneität – Improvisation – Experimentierfreude.

Das Ditzner Lömsch Duo bei myspace
Eine Konzertkritik von Klaus Mümpfer

—————-

FREITAG 4. Juni Jazzhaus Heidelberg21 Uhr

Two Guitars Christian Eckert feat. Sebastian Böhlen

—————-


Sonntag, 06. Juni 2010, 20 Uhr Schatzkistl, Mannheim
Töpel Kings – „MUNDART GROOVES“

toepel-ditzner-herzer-schindelbeck-galerie

http://www.mundartgrooves.de/

aktuelle CD „FA UMME“
TÖPEL KINGS

MUNDART GROOVES „FA UMME“
ARNIM TÖPELS KURPFÄLZER KLUB
TÖPEL. DITZNER. HERZER.

Seit 10 Jahren bereist er die Kleinkunstbühnen zwischen Sylt und Luzern, gilt als Ausnahmeerscheinung“, als „sanfter Moralist“, „Bluesdenker“ und „Philosoph unter den Kabarettisten“, geschätzt für „musikalische Klasse und sprachliche Eleganz“ (Deutscher Kleinkunstpreis). Mit seinen jüngsten Programmen „Newa de Kapp“ und „Mach doch de Babbe net struwwelisch“ hat er seine Kurpfälzer Seele offenbart.
Nun widmet Arnim Töpel seiner Heimatsprache ein musikalisches Programm mit den beiden herausragenden Instrumentalisten Erwin Ditzner, Schlagzeug, und Michael Herzer, Kontrabass. Das Live-Programm zur aktuellen CD „FA UMME“ („Die Sommerplatte des Jahres“ – Mannheimer Morgen).
Töpels Kurpfälzer Songs erhalten mit dieser eingespielten, einfühlsamen Rhythmusgruppe (Coleümes, Mardi Gras bb u.a.) lässige, aber ungewöhnlich intensive Arrangements zwischen Balladen, Soul, Jazz, Blues und dem töpeltypischen Sprechgesang: MUNDART GROOVES.

Schreibe einen Kommentar