„Money Jungle“ im chinesischen „Vogelei“ – hr-Bigband gastiert in Peking

Die hr-Bigband gibt ein Gastspiel in der chinesischen Hauptstadt. Auf Einladung des National Center for the Performing Arts fliegt das Frankfurter Jazzorchester für zwei Konzerte und Workshops nach Peking. Im Rahmen des dortigen Mai-Festivals wird die hessische Jazzformation am Samstag, 26. Mai, unter Bandleader Ed Partyka gleich zweimal die Duke Ellington-Hommage „Money Jungle“ präsentieren.

Das Album „Money Jungle“, 1962 von Duke Ellington mit Charles Mingus und Max Roach eingespielt, ist nicht nur das Dokument eines Jazzgipfeltreffens, sondern auch eine Fundgrube für Ellington-Kompositionen, die vom Meister niemals für seine Bigband orchestriert wurden. Der ehemalige Chefdirigent der hr-Bigband, Jörg Achim Keller, hat das nachgeholt. Die daraus entstandene CD ist 2010 mit dem renommierten Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet worden. Die Jury schrieb dazu: „Ihm (Keller) gelingt mit Bravour die Quadratur des Kreises: allerhand Ellingtoneskes einzufangen und doch zugleich etwas durch und durch Eigenes zu kreieren. Eine bemerkenswerte Hommage.“
Die Chinesen nennen das von dem französischen Architekten Paul Andreu erdachte Gebäude einfach "Vogelei". Unter der markanten Kuppel aus Glas und Titanium bieten die Konzertsäle im "National Center for the Performing Arts", gelegen mitten in Peking, Platz für mehr als 5.000 Menschen.

Weitere Infos gibt es unter www.hr-bigband.de

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