Palatia Jazz Finale im August

Trilok Gurtu ist der August-Star bei palatia jazz, Abschlusskonzert mit Stacey Kent am 13. August

Endspurt bei palatia jazz – Anfang August legt sich das große Sommer-Jazzfestival der Pfalz noch einmal mächtig ins Zeug. Wie gewohnt an außergewöhnlichen Spielstätten der Pfalz und mit pfälzischen Gaumenfreuden vorab. Der 5. August beginnt mit einem Doppelkonzert. Tanzbarer Pop-Jazz steht auf dem Programm, zunächst startet das Studnitzky Trio in den Abend und mit einer Melange aus "Groove, Soul und Jazz" setzt ihn die Formation Jazzanova fort (Festungsanlage Fronte Beckers in Germersheim).

Tendenziell ähnliche Musik mit Pfaden in Funkgefilde bietet auch die deutsche Band „Mo’Blow“ des Saxophonisten Felix Falk. Die Groove-Fanatiker spielen am 12. August open air im „Ältesten Haus“ in Hassloch.

Trilok Gurtu ist der erste Musiker, der bei palatia jazz eine Art von "Artist in Residence Light" Rolle spielt. Herausragend das Konzert am 6. August im Koeth-Wanscheid’schen Schlosspark Dirmstein. Dort spielen Trilok Gurtu und der italienische Trompeter Paolo Fresu in Deutschland erstmals gemeinsam ein Musikprojekt mit den klassischen Musikern des palatia classic Kammerensemble. "Die Kunst der Improvisation" ist das Motto und musikalisch wird ein weiter Bogen geschlagen von Johann Sebastian Bachs "Konzert für zwei Violinen" über moderne Klassik mit Bela Bartoks "Rumänischen Tänzen" bis hin zu zeitgenössischen Musik von Toru Takemitsu und Philipp Glass. Schon
 

Zwei Tage zuvor findet eine ganz ungewöhnliche Veranstaltung mit Trilok Gurtu statt. Beim "Intimate Konzert" im Schlösschen am Park, Limburgerhof am Donnerstag wird nicht nur Musik gespielt, der in Deutschland lebende Tablaspieler wird vielmehr auch erzählen: von seinen Konzertreisen, seiner Musik und er wird sein außergewöhnliches Musikinstrument "Trilok Gurtu Basic" vorstellen. Und auch hier eine außergewöhnliche kulinarische Ergänzung: begleitet wird die Veranstaltung mit einem Buffet à la Trilok Gurtu mit indisch-mediterranen Speisen. Ein Bekannter erzählte mir kürzlich am Rande eines Konzertes, dass palatia jazz eher nicht so ganz sein Festival sei – mag es auch geben – aber er in diesem Jahr wohl doch unbedingt ein Konzert besuchen müsse und mit glänzenden Augen schwärmte er von der einzigartigen Stimme von Stacey Kent. Nun, der Jazzblogger wäre eher zum Schmaus mit Trilok Gurtu zu locken aber Frau Kent scheint mit ihrer luftig-leichten Interpretation französischen Liedgutes die Massen zu begeistern und setzt damit einen krönenden Abschluss für palatia jazz 2011, am 13. August in Herxheim-Landau im Park vor der Villa Wieser.

Festivaltickets – auch noch für Juli – und alle Informationen unter

www.palatiajazz.de

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