Schaurig schöne Vuvuzela-Klänge – Klassik für Plastikfreunde


 

Der Hort der Hochkultur, die Website der  ZEIT, präsentiert ein (auch von mir möglicherweise) in seinem Potential sträflich unterschätztes Plastikinstrument in einem ganz neuen Licht. Drei Musikanten des Berliner Konzerthauses haben sich der verdienstvollen Aufgabe angenommen, fast vergessene Werke für Vuvuzela der Menschheit zu Gehör zu bringen. Brahms und Ravel haben erhebende Musik für dieses – hörbar nicht einfach zu spielende – Instrument komponiert und das Trio / Duo zeigt sich aufgeschlossen gegenüber den Herausforderungen, die Instrument und Kompositionen an sie stellen…

Einmal mehr erweist sich hier der Trompeter Stephan Stadtfeld (oben Mitte, jetzt auch echt mit Bart) als ein alle musikalische Grenzen ignorierendes Talent, kennen wir ihn doch nicht nur als Meister des klassischen Repertoires sondern auch – und vor allem, möchte ich anmerken – als trompetend-musikalischen Pfeiler der Formation Das Blech, die sich auch dem Jazz-Repertoire widmet.

Bleibt zu hoffen, dass unsere Politik in diesem Fall nicht schläft und das grandiose Trio bereits jetzt für die Jubelfeiern anlässlich des Gewinns der Fußballweltmeisterschaft gebucht hat.  

Und hier das Trio in Film und Ton:

http://www.zeit.de/kultur/musik/2010-06/konzerthaus-vuvuzela

1 Gedanke zu „Schaurig schöne Vuvuzela-Klänge – Klassik für Plastikfreunde

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